Glaubenssätze

Glaubenssätze sind über die vergangenen Jahrhunderte entstanden und repräsentieren eine Meinung, deren Wahrheitsanspruch als unumstösslich gilt. Sie haben ihren Ursprung in Religion, in Kultur, in politischen und philosophischen Strömungen, werden uns von Generation zu Generation weitergegeben und selten hinterfragt.

Sie bestimmen unser Denken – ob bewusst oder unbewusst – und damit unser Handeln. Sie zeigen uns auf, was gut und was schlecht ist, was normal und was nicht normal ist.

Glaubenssätze können uns unterstützen, Sicherheit geben, uns Mut machen, uns eine Richtlinie sein.

  • “Feel the Fear and Do it Anyway®” (Dr. Susan Jeffers)
  • “Ich kann damit umgehen.”
  • “Kleb nicht am Becher,
    trink mässig Met,
    sprich Nötiges nur oder schweige!
    Kein Mensch wird wohl
    dich dafür schelten,
    dass früh du zu Bett gehst.” (Die Edda)
  • “Yes, we can.” (Barack Obama)

Sie können uns aber auch im Weg stehen, wenn wir uns als einzelner Mensch, als Gesellschaft oder Unternehmen weiterentwickeln wollen:

  • “Homosexualität ist unnatürlich.” (Neues Testament)
  • “Von der Sowjetunion lernen, heisst, siegen lernen.” (DDR-Propaganda)
  • “Ich bin zu alt, um mich beruflich zu verändern.”
  • “Arbeiter gehorchen ähnlichen Gesetzen wie Teile einer Maschine.” (Frederick Taylor)

Mit den Artikeln und Interviews in diesem Blog möchte einen Anstoss geben, bestehende Glaubenssätze auf ihren Wahrheitsanspruch in der heutigen Zeit zu hinterfragen und wo möglich, veraltete mit neuen Glaubenssätzen zu ersetzen.