Ich hatte am Montag die Idee, ein Bild oder eine Momentaufnahme aufzufangen, wie wir Menschen uns aus sozialgesellschaftlicher Perspektive in der aktuellen Corona-Pandemie verhalten und fühlen.

Es gibt bereits viele Beiträge zu wirtschaftlichen Folgen, zum Gesundheitswesen, zur Zusammenarbeit in den Unternehmen. Aber ich möchte mich damit auseinandersetzten, was der LockDown mit uns Menschen macht. Welchen Einfluss er auf uns selbst, auf unsere Beziehungen zu Lebenspartnern oder in Freundschaften aber auch auf uns selbst als Teil der globalen Welt hat. Vielleicht ermöglicht diese Momentaufnahme als gesellschaftliches Gedächtnis, die Erkenntnisse, die wir in der jetzigen Zeit erlangen, auch in die Zukunft zu tragen.

Zu diesem Zweck habe ich gestern mit einer Interviewreihe begonnen. Die Fragen, die ich in den Interviews stelle, beruhen auf einem einheitlichen Fragenkatalog. Die Menschen, die ich interviewe, haben einen unterschiedlichen Hintergrund in Bezug auf ihren Beruf, ihren Beziehungsstatus, ihr Alter, aber auch ihre sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. Unter dem Titel “Liebe in Zeiten der Corona-Pandemie” kann der Leser*in die individuellen Sichtweisen dieser Menschen eintauchen.

Heute morgen führte ich das zweite Interview durch und es zeigte sich bereits, dass sich der Umgang mit der aktuellen Krise sehr unterschiedlich gestaltet. Natürlich ist dies auch den abweichenden Rahmenbedingung zu schulden, in denen sich die interviewten Menschen bewegen.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, im Abstand weniger Tage jeweils ein Interview zu veröffentlichen und bin sehr auf Ihre Reaktionen und Gedanken gespannt. Ich halte Sie auf dem Laufenden und wünsche Ihnen einen wundervollen Tag.